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Spar- und Investitionsunion
Von Sparern zu Investoren – Europas Kapital mobilisieren!

Autorin/Autor: Angela Ostlender

Europa spart, aber investiert zu wenig. Die neue Spar- und Investitionsunion (SIU) will das ändern – mit besseren Anlagemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger und mehr Kapital für Zukunftsprojekte wie Digitalisierung, Infrastruktur und Klimaschutz.

CC0; Pexels

Warum eine Spar- und Investitionsunion wichtig für Deutschland und Europa ist

Europa leidet unter einem Ungleichgewicht: Hohe Ersparnisse treffen auf ein chronisches Investitionsdefizit – besonders deutlich ist dies in Deutschland zu sehen. 

Mit der geplanten Spar- und Investitionsunion (SIU) will die EU dieses Ungleichgewicht auflösen und die umfangreichen privaten Rücklagen in produktive Kapitalanlagen umwandeln. Die SIU soll dabei nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken, sondern auch den Bürgern attraktivere Anlagemöglichkeiten eröffnen. Besonders kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups könnte ein besserer Kapitalzugang helfen, zu wachsen und Innovationen voranzutreiben. Damit wird die SIU zu einem wichtigen Baustein für eine zukunftsfähige europäische Wirtschaft.

Diskutiert wurde dieses Thema auch bei NET@WORK, dem Think-Tank-Format des Wilfried Martens Centre for European Studies, das am 29. und 30. April 2025 am Rande des EVP-Kongresses in Valencia stattfand. In Zusammenarbeit mit dem Instituto Amaro da Costa organisierte die Hanns-Seidel-Stiftung dort eine Diskussionsrunde zum Thema: „Financing Freedom: Can a Savings and Investment Union Unlock Europe's Wealth?“

CSU-Finanzexperte Markus Ferber forderte im Gespräch ein grundlegendes Umdenken bei den bestehenden Regularien für Privatanleger. „Es geht nicht darum, Ersparnisse wegzunehmen – sondern sie sinnvoll zu nutzen!“, so der Europaparlamentarier. Die SIU solle helfen, Europas wirtschaftliche Stärke zu sichern und Innovationen zu fördern – besonders für KMU und Start-ups.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel der Hanns-Seidel-Stiftung hier.

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Programm Managerin: Angela Ostlender
Europäischer Dialog
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