Publikation
Förderung der politischen Teilhabe und Stärkung von Frauen in Afrika
Die Publikation vereint Perspektiven aus Kenia, Madagaskar und Westafrika und untersucht sowohl die erzielten Fortschritte als auch die anhaltenden Hindernisse, die weiterhin eine wirkungsvolle Beteiligung von Frauen am politischen Leben einschränken. Über rein institutionelle Perspektiven zeigen die Beiträge auf, wie informelle Machtstrukturen, gesellschaftliche Normen, wirtschaftliche Abhängigkeit und politische Zugangshürden weiterhin die Handlungsfähigkeit und Repräsentation von Frauen prägen.
Die Publikation beginnt mit einer Analyse von Laura Lahner, Policy Officer im Brüsseler Büro der Hanns-Seidel-Stiftung, zu Geschlechtergleichstellung und Entwicklung in Afrika sowie zur strategischen Rolle des Engagements der EU durch Rahmenwerke wie den EU-Aktionsplan für die Gleichstellung der Geschlechter III (GAP III). Der Artikel reflektiert darüber, warum Geschlechtergleichstellung nicht nur als menschenrechtliches Ziel verstanden werden muss, sondern auch als eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung, demokratische Resilienz und inklusive Regierungsführung.
Die Publikation enthält darüber hinaus:
Von Marginalisierung zu politischer Auseinandersetzung: Gouverneurinnen und die geschlechtsspezifische Politik von Amtsenthebungsverfahren in Kenia (2013–2024) von Dr. Catheline N. Bosibori, Wissenschaftlerin und Forscherin zu Geschlechterfragen und politischer Regierungsführung in Kenia
Somatische Politik: Jenseits der Fallen des Kapazitätsaufbaus von Dr. Ludovic Garattini, Forscher und Praktiker im Bereich politischer Teilhabe und experimenteller Lernansätze in Madagaskar
Jenseits von Gesetzen: Welche Rolle spielen nicht-legislative Faktoren für die geringe Beteiligung von Frauen am politischen Leben in Afrika? von Lauriane Kindji, Juristin und Expertin für die politische Teilhabe von Frauen und Regierungsführung in Westafrika
Gemeinsam bieten die Artikel fundierte und kontextsensible Reflexionen über die Realitäten, mit denen Frauen weiterhin konfrontiert sind, wenn sie sich in politischer Führung und demokratischer Teilhabe engagieren. Gleichzeitig weisen sie auf die Bedeutung lokal verankerter Ansätze hin, die strukturelle Reformen mit kulturellem Wandel, Mentoring, kollektivem Handeln und langfristigem politischem Engagement verbinden.
Hier können Sie die Publikation herunterladen (in englischer Sprache):
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