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Netto-Null-Industrie-Verordnung
Europäische Industriepolitik für grünen Wandel?

Autorin/Autor: Angela Ostlender

Das europäische Wirtschaftswachstum soll Hand in Hand mit der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele gehen. Die EU-Kommission beabsichtigt, diese beiden Ziele durch die Netto-Null-Industrie Verordnung miteinander zu verknüpfen. Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, äußert Kritik bezüglich des bürokratischen Aufwands und hegt darüber hinaus weitere Bedenken.

Hier gelangen Sie zum Artikel:  https://www.hss.de/news/detail/neue-technologien-neue-industrien-news10088/

 

Die aufgezeichnete Live-Diskussion können Sie in voller Länge  hier verfolgen:

Mit dem „Net-Zero Industry Act“ will die Europäische Kommission den Ausbau sauberer Technologien in der EU gezielt fördern, damit sie bis 2030 mindestens 40% des Bedarfs der Union abdecken. Der Vorschlag beinhaltet klare Vorgaben für nachhaltige und erneuerbare Verfahren zur Energieerzeugung, für die CO2-Speicherung sowie für Netz-Technologien. Konkret sollen neben Beihilfen auch Bewilligungsverfahren verkürzt und der Verwaltungsaufwand reduziert werden. Gemeinsam sollen das „Netto-Null-Gesetz“, die Initiative zu kritischen Rohstoffen und die Reform des Strommarktdesigns auch Abhängigkeiten von Importen verringern, die Widerstandsfähigkeit der europäischen Lieferketten für saubere Energie stärken und gleichzeitig die Klimaziele der EU bis 2050 erreichbar machen. Ist dies der richtige Weg um Wirtschaftswachstum und ökologische Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen? Wie kann der Wirtschaftsstandort Europa im globalen „grünen“ Subventionswettbewerb bestehen? Welche Weichen sollten jetzt für Europas Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit gestellt werden?

Hanns-Seidel-Stiftung, IW Köln; Hanns-Seidel-Stiftung

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Programm Managerin: Angela Ostlender
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