Europas Weg zu Innovation und Wachstum
Ein neuer Plan für nachhaltigen Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit
In einer sich schnell verändernden Welt ist die Anpassungsfähigkeit Europas entscheidend für seine Zukunft. Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und eine stabile soziale Marktwirtschaft hängen von seiner Wettbewerbsfähigkeit ab. Europa verliert jedoch in hochproduktiven Sektoren an Boden und hinkt bei der Förderung von Startups und Innovation hinterher. Die hohen Energiekosten stellen eine zusätzliche Belastung dar. Dennoch hält Europa an seinem ambitionierten Ziel fest, bis 2050 eine dekarbonisierte Wirtschaft zu schaffen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Gut abgestimmte Ziele und Prioritäten können einen Beitrag dazu leisten. Das Europäische Semester und der neue der „Kompass für Wettbewerbsfähigkeit“, der am 29. Januar 2025 vorgestellt wurde, sollen den Mitgliedstaaten dabei helfen, auf dem richtigen Pfad zu bleiben. Flankierende Maßnahmen wie Bürokratieabbau, bessere Marktintegration, eine Spar- und Investitionsunion, Fachkräftesicherung und ein neuer „Fonds für Wettbewerbsfähigkeit“ sollen sie dabei unterstützen.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Europa-Büros Brüssel am 28.01.2025 in der Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union diskutierten Valdis DOMBROVSKIS, EU-Kommissar für Wirtschaft und Produktivität, Umsetzung und Vereinfachung; Günther H. OETTINGER, Präsident der EBS Universität, Oestrich-Winkel, ehem. Mitglied und ehem. Vizepräsident der Europäischen Kommission; Guntram WOLFF, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Université libre de Bruxelles und Senior Fellow beim Think Tank Bruegel und am Kieler Institut sowie Markus FERBER, MdEP, Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europäischen Parlament und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. über die Grundlagen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaftspolitik der EU. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Sandra PARTHIE, Leiterin der Brüsseler Vertretung des Instituts der deutschen Wirtschaft und Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss.
Hier kommen Sie zum vollständigen Artikel: https://www.hss.de/news/detail/neuer-kompass-fuer-die-eu-news12459/
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