Gleichzeitig wächst der Investitionsbedarf: Infrastruktur muss modernisiert, Digitalisierung und Energiewende finanziert und Europas technologische Souveränität gestärkt werden. Dennoch fließt ein erheblicher Teil des europäischen Kapitals weiterhin in außereuropäische Märkte, insbesondere in die USA.
Warum gelingt es Europa nicht, seine eigenen Ersparnisse stärker für die eigene wirtschaftliche Zukunft zu mobilisieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Diskussion zwischen Markus Ferber, MdEP, Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft im Europäischen Parlament und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung (2020–2026), und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sandra Parthie, Leiterin der Brüsseler Vertretung des Instituts der deutschen Wirtschaft.