Der digitale Euro soll unter europäischer Verantwortung stehen und dazu beitragen, die Abhängigkeit Europas von internationalen privaten Zahlungsdienstleistern zu verringern. Ziel ist ein europaweit integriertes und resilientes Zahlungssystem, das die europäische Souveränität im Zahlungsverkehr stärkt.
„Das Ob ist entschieden. Der digitale Euro kommt. Und wir müssen jetzt dafür sorgen, dass er so marktwirtschaftlich kommt, dass die Banken hier ihrer Rolle gerecht werden können“, machte der CSU-Finanz- und Wirtschaftsexperte Markus Ferber, MdEP deutlich. Florian Rentsch, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken e.V., betonte, dass sich die Europäische Zentralbank auf ihre Rolle konzentrieren und die Kundenbeziehung bei den Banken bleiben müsse.
Die entscheidende Frage, die derzeit im Trilog zwischen Kommission, Europäischem Parlament und Rat verhandelt wird, lautet daher, wie der digitale Euro konkret ausgestaltet werden soll. Für den Bankensektor geht es dabei insbesondere um die Vergütung der beteiligten Institute, den Erhalt der Kundenbeziehung und die Kosten der Umsetzung.